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Arne Meyer |
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01.05.1974 |
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37 |
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Hörfunk-Journalist |

Der Unterricht war eher Nebensache (vielleicht lag das auch daran,
dass ich - zumindest bis Klasse zehn - mit relativ geringem Aufwand
da durchgekommen bin). Entscheidend waren die täglichen Treffen mit
den Kumpels. In der Schule habe ich also sowohl inhaltlich als auch
"für's Leben" viel gelernt. Unter dem Strich bin ich also (relativ)
gerne hingegangen (abgesehen von den naturwissenschaftlichen
Fächern....aber das ist ein Thema für sich).

Sport (allerdings nicht im Winter - immer dann, wenn die
Winterbundesjugendspiele vor der Tür standen), Deutsch, Englisch
Geschichte. Diese Fächer lagen mir besonders. Meine Hass-Fächer
waren Chemie, Physik, am Ende Mathe. Da war bei mir wirklich nix zu
holen.
Frage
Lebenserfahrung
Lebenserfahrung

Das Schönste? Als ich die Nachricht bekam, die nötigen Punkte für's Abi gesammelt zu haben. Das Schlimmste? Als ich erfuhr, wer mein Chemie-LK-Lehrer werden würde. Ich hatte ursprünglich mit einem anderen gerechnet und bin dann nicht in dessen Kurs gekommen. Da war Land unter. Ende vom Lied: Nach einem Jahr habe ich den LK gewechselt.

Freundschaft, Zusammenhalt, Solidariät - klingt romantisch, war bei mir aber so. Lag vielleicht auch daran, dass ich auf einer Gesamtschule war und wir uns über zehn Jahre aneinander gewöhnt hatten.

Auch wenn's so klingt, als wenn mein Opa reden würde: Durchbeißen, es geht vorbei. Und leider brauch' man zum Beispiel den Wisch, um an der Uni studieren zu können. Abgesehen davon: Macht Euch nicht verrückt, wenn der Groschen mal nicht so schnell fällt. Das kommt irgendwann.

Relativ spät und zufällig. Bis ca. Mitte meines Studiums (Politikwissenschaft, Geschichte, Kulturwissenschaften) hatte ich keine Ahnung, was ich werden soll. Irgendwann fand ich über ein Praktikum Zugang zum Journalismus, und da habe ich dann gemerkt, dass das was sein könnte. Hier (wie auch in anderen Bereichen gilt dann): Hartnäckig bleiben, immer wieder nachfragen. Mehr als ein "Nein" kann man nicht als Antwort bekommen, wenn man sich irgendwo erkundigt, ob man mal ein paar Wochen reinschnuppern darf.
