|
|
|
Henk Hansen |
|
31 |
|
selbstst. Fotograf / (Kamera-) Tontechniker / Kameramann |

Die Schulzeit war für mich eine Zeit der Freude und des Lernens. Trotz des Lernstresses, der einfach mal dazu gehört, bin ich immer gerne in die Schule gegangen. Das lag gewiss auch daran, dass das die soziale Komponente an unserer Schule eine große Rolle spielte.

Geschichte, Biologie, Englisch und Deutsch waren - neben Sport natürlich - meine präferierten Fächer. Mathematik mochte ich bis zu einem bestimmten Punkt. Als sie zu abstrakt und theoretisch wurde, fing ich an die Mathematik zu verfluchen.
Frage
Technik & Wissenschaft?!
Wir sind in unserem Alltag umgeben von Dingen, die einfach funktionieren. Ohne dass das Gros überhaupt eine Ahnung hat wie es funktioniert.
Oder Finanzwirtschaft?!
Niemand hat wirklich Ahnung wie das ist mit den Finanzen.
Geld hat man oder nicht. Gerade für das spätere Berufsleben – speziell für Selbstständige - ist es wichtig sich mit Steuern und Versicherungen auszukennen.
Geld ist allgegenwärtig und bestimmt unser Leben.
Technik & Wissenschaft?!
Wir sind in unserem Alltag umgeben von Dingen, die einfach funktionieren. Ohne dass das Gros überhaupt eine Ahnung hat wie es funktioniert.
Oder Finanzwirtschaft?!
Niemand hat wirklich Ahnung wie das ist mit den Finanzen.
Geld hat man oder nicht. Gerade für das spätere Berufsleben – speziell für Selbstständige - ist es wichtig sich mit Steuern und Versicherungen auszukennen.
Geld ist allgegenwärtig und bestimmt unser Leben.

Schwer zu sagen. Spontan würde ich sagen, die letzten Wochen des Abiturs waren die schlimmsten der gesamten Schulzeit. Und die Freude über das Erreichen der Hochschulreife war dann das vermutlich schönste Erlebnis.

Stell Dich mit den Lehrern gut, nimm sie (und Deine Mitschüler) ernst, höre zu, denk drüber nach und hinterfrage das Gesagte. Bilde Dir Deine eigene Meinung und vertrete diese auch. Das ist für das Leben nach der Schule sehr hilfreich.

Auch wenn es oft ätzend ist in der Schule und Ihr Euch (zu recht) fragt, ob ihr das Gelernte überhaupt später brauchen werdet, probiert alles mitzuschneiden und lernt das Lernen. Seid clever und verbaut Euch nicht Eure Chancen, nur weil ihr einfach mal keinen Bock habt (Den hatte ich auch oft nicht).

Nachdem ich drei Semester Politologie und Germanistik studierte – ich hatte eigentlich vor eine Karriere in den Printmedien zu starten – stellte ich fest, dass meine Vorstellung eines Germanistikstudiums nicht mit der Realität übereinstimmten. Somit überlegte ich mir, dass eine Berufsausbildung erst einmal eine bessere Voraussetzung sei später einen festen Job zu kriegen.
Wichtig – und im Nachhinein richtig – ist es in diesem Zusammenhang die eigenen Hobbys und Interessen in diese Überlegungen einzubeziehen.
Ich fotografierte schon seit meinem elften Lebensjahr gerne auf Klassenfahrten und auf Familienfesten. Somit lag es Nahe, dass ich mich bei diversen Fotografen auf eine Ausbildungsstelle bewarb. Nach einem halbjährigen Praktikum übernahm mich mein damaliger Lehrmeister in ein festes Ausbildungsverhältnis.
Dieses sah ich mich nach der halben Ausbildungszeit gezwungen zu beenden, um die Ausbildung dann beim WDR zu beenden. Anschließend gab mir der WDR wiederum die Möglichkeit ein halbjähriges Praktikum im Fernsehbereich zu machen. Dort lernte ich die Basics in diversen Bereichen des Fernsehproduktionsalltags. Darauf aufbauend machte ich ein weiteres einjähriges Praktikum als Kameraassistent bei einem freien Kameramann in Hamburg, bei dem ich sehr viel lernen und erleben konnte. Nach diesem Jahr wurde ich dann in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen, welches ich dann nach weiteren anderthalb Jahren gegen meine Selbstständigkeit eintauschte.
Und mal ganz ehrlich: Es ist schön sein eigener Chef zu sein!

Arbeitstag: Sehr unterschiedlich. Einen „ganz normalen Tag“ gibt es kaum. Manchmal muss ich um 4.30h aufstehen um rechtzeitig (Treffen 5.30h) bei meinem Kollegen zu sein. Je nach Thematik des (Fernseh-) Drehs variieren die Arbeitszeiten enorm. Gelegentlich sind wir im Team auch bei einer Nachtschicht des Zolls oder der Polizei dabei. Dann heißt es 20h bis 8h des nächsten Morgens. Die Regel sind zehn Stunden Arbeitszeit für einen Fernsehdreh. Allerdings sind es regelmäßig auch 12 bis 15 Stunden, die ein Kamerateam benötigt, um die Story rund zu kriegen. Flexibilität ist eine der Maximen eines Fernsehschaffenden.
Der Lohn ist ein spannender, erlebnisreicher und sehr abwechslungsreicher Beruf.
Freier Tag: Je nach vorangegangenem Arbeitspensum gibt es die nötige Zeit für Erholung und Regeneration. Das heißt lange schlafen, Familie und Freunde treffen, Wäsche machen, einkaufen, aufräumen und was ein jeder sonst auch so macht. Das Wochenende verlagert sich somit bisweilen auf einen beliebigen Tag in der Woche, da am Wochenende doch oft gedreht wird.
Zu beachten sei, dass ich als Selbstständiger auch an meinen freien Tagen mehr oder weniger den ganzen Tag erreichbar sein muss, da jederzeit (zwischen 8h und 22h) noch ein Auftrag/Job reinkommen kann. Allerdings habe ich auch immer die freie Wahl. Schließlich bin ich mein eigener Chef!
Natürlich muss ich regelmäßig an meinen ‚freien’ Tagen meine Buchhaltung machen. Das heißt Rechnungen (und Zahlungserinnerungen) schreiben, Quittungen und Belege sortieren und ggf. das Equipment pflegen und Verbrauchsmaterialien neu besorgen.
