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EU fördert Niedersachsen
Steckbrief: Armin Maiwald
Informationen
Name Armin Maiwald
Geburtstag (tt.mm.jjjj) 23.01.1940
Alter 70
Beruf Autor, Regisseur, Filmproduzent
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Zu Anfang war es ein Riesenspaß, mit dem Eintritt ins Gymnasium wurde aus dem Spaß Ernst, ganz zum Schluss sogar Stress (im Sinne von furchtbar viel Arbeit).
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Deutsch, Mathematik und Englisch mochte ich am liebsten, Latein machte mir die größten Schwierigkeiten. Dabei habe ich allerdings später eingesehen, dass grade Latein mir in meinem späteren Beruf sehr geholfen hat. So richtig "gehasst" habe ich kein Fach, nicht mal Geschichte oder Chemie.
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Rhetorik und "Wie verstehe ich Behörden-deutsch"
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Mein schönstes Erlebnis war, dass wir in der Schule Theater gespielt haben, das schlimmste war, dass ich in der Unterprima (heute Klasse 12) hängen geblieben bin, weil ich dadurch beinahe hätte die Schule verlassen müssen.
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Alle Dinge kritisch zu hinterfragen und die Fähigkeit, eigenständig zu lernen.
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"Lernen" ist niemals umsonst. Alles, was man gelernt hat, ist einem später einmal zu Nutzen.
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An einem "normalen" Tag stehe ich zwischen 7 und 8 Uhr auf. Dann frühstücke ich mit meiner Frau (früher auch zusammen mit unseren Kindern). Ich gehe niemals ohne Frühstück aus dem Haus, denn in meinem Beruf weiß man nie, wann es das nüchste zu essen gibt. An einem normalen Tag bin ich dann um 9 Uhr in der Firma. Wenn wir drehen stehe ich mitunter auch schon um 3 oder 4 Uhr auf, oder zu jeder Zeit, die notwendig ist. An einem normalen Tag geh ich dann in mein Büro, denke über neue Geschichten nach, schreibe sie in den Computer, oder ich gehe zum Drehen, schneide einen Film, mache Sprachaufnahmen oder vertone Filme. Zwischendurch muss ich mich auch noch um Verwaltungsdinge kümmern, was ich als den "ganz normalen alltäglichen Wahnsinn" bezeichne. Manchmal auch an einem Tag ein bisschen von allem. An einem normalen Tag mache ich gegen 18 Uhr Schluss. Wenn wir drehen oder einen Film fertig bekommen müssen ist das natürlich anders. Wenn ich zu Hause bin, und nicht irgendwo in Deutschland unterwegs, gehe ich dann mit meiner Frau eine Runde spazieren, danach essen, danach entweder ins Theater, ins Kino, in ein Konzert, Freunde besuchen, ein Buch lesen oder Fernsehen. So zwischen 12 und 1 Uhr gehen wir schlafen. Wenn ich dann noch nicht müde bin, lese ich noch eine Runde.
Frage
Ich habe studiert, anschließend meinen Beruf erlernt, war erst Regie-Assistent, dann für eine kurze Zeit der jüngste Regisseur Deutschlands, mit 28 Jahren habe ich mich selbstständig gemacht und mit einem Partner meine erste Firma gegründet. Danach ging es in kleinen Schritten immer weiter.

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