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Inhaltsangabe

Jasmin vom 04.04.2009 um 15:37
Inhaltsverzeichnis
1.1 Wofür brauch ich eigentlich eine Inhaltsangabe?
1.2 Was ist eine Inhaltsangabe?
3.1 Unsere Notizen gem. Vorgehensliste
Inhalt (∅ 62,2):
Form (∅ 63,0):
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04.04.2009

1. Einleitung


Einleitung
Heute erklären wir Euch das Thema "Inhaltsangabe".

Das kenn Ihr sicherlich aus Deutsch, Englisch, Franze etc.

1.1. Wofür brauch ich eigentlich eine Inhaltsangabe?

Kurz: Eine Inhaltsangabe benoetigen wir, um einer außenstehenden Person den Inhalt/Handlung eines Filmes oder Buches wiederzugeben. Dabei bestätigen wir unser Verständnis; d.h. habe ich es verstanden, so sollte ich in der Lage sein, anderen es wiedergeben zu können.

Denkt einfach mal an Euren letzten Kino-Besuch: Sicherlich habt Ihr Euren Freunden davon erzaehlt. Vom Prinzip her, habt Ihr in diesem Moment nichts anderes gemacht, als eine Inhaltsangabe.

1.2. Was ist eine Inhaltsangabe?

Eine Inhaltsangabe ist eine kurze Überblicksdarstellung.
Sie gliedert sich in :
* Einleitung
* Hauptteil

folgende Infos sollten berücksichtigt werden:

Einleitung:
Autor, Titel, Erscheinungsort, Erscheinungsjahr, Adressat, Textsorte (Roman, Gesetz, Gedicht etc.)
und im Abschluss sollte mit 1-2 Sätzen das Thema zusammenfassend wiedergegeben werden.

Stellt Euch vor, Eure Freundin "auf dem Sprung" und Ihr wollt noch schnell erzählen, wovon Euer letztes Date handelt; in 1-2 Sätzen.

Hauptteil:
An dieser Stelle führt Ihr alle wichtigen Punkte mit Euren EIGENEN Worten nochmals auf.

(Betonung liegt auf "EIGENE" Worte)

2. Vorgehensweise


Vorgehensweise
Die Vorgehensweise:

1. Schritt: Text lesen und verstehen, Unklarheiten klären (Denkt an das Kopfkino:) )
2.Schritt: Kontrolle, Unterstreichen und wichtige Stichpunkte auf Notizzettel notieren
Warum? Um später den Text in eigenen Worten zu verfassen.
3.Schritt: Stichpunkte thematisch ordnen!
Warum? Die Reihenfolge des Autors muss nicht mit eurer Reihenfolge übereinstimmen. Am besten ist ein chronologischer Aufbau. Strukturiert euren Text selbstständig!
4.Schritt: Originaltext bei Seite legen und an Hand der Notizen einen zusammenhängenden Text schreiben- mit eigenen Worten!

Vergesst nie: Der Lehrer bewertet eure eigenständige Formulierung, nicht die des Autors oder die Menge des Textes.

3. Praxisbeispiel-nun seid Ihr an der Reihe!!!!


Praxisbeispiel
folgendes Textbeispiel:
Sexualität in der Pubertät
Roswitha Spallek


Kinder werden heute früher geschlechtsreif
Die Beschleunigung der körperlichen Entwicklung durch die reichhaltige Ernährung in den letzten Jahrzehnten macht unsere Kinder auch früher geschlechtsreif. Das durchschnittliche Alter beim Eintritt der ersten Regel liegt bei 12,5, Jahren, das des ersten Samenergusses bei 13,5 Jahren und hat in den westlichen Industrieländern in den letzten hundert Jahren um 3 - 4 Jahre abgenommen. Dieser Umstand ist jedoch nicht alleine für die Vorverlegung der sexuellen Aktivitäten unserer Kinder verantwortlich. Es sind ganz wesentlich die geringeren Hemmschwellen und die besseren Rahmenbedingungen für die gelebte Sexualität von Jugendlichen: In den letzten Jahrzehnten, beginnend in den Sechzigerjahren hat sich eine sexuelle Revolution vollzogen, die den Jugendlichen bis dahin nie gekannte sexuelle Freiheiten beschert hat. Besonders die zunehmend positive Einstellung der Eltern zur Sexualität ihrer Kinder hat dies möglich gemacht. So akzeptieren heute die meisten Eltern den Geschlechtsverkehr von Jugendlichen schon in sehr frühen Jahren, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, wie feste Bindung, Empfängnisverhütung und körperlich-geistige Reife und erlauben die körperliche Liebe sogar ganz bewußt im eigenen Haus.

Auch die Medien tragen dazu bei, daß Kinder heute ihre Sexualität sehr viel früher entdecken als noch vor 30 bis 40 Jahren. Schon präpubertäre und auch jüngere Kinder erleben aufreizende Sexszenen im Fernsehen, sehen sich in unbeaufsichtigten Stunden die Pornovideos der Eltern an oder können sich in jeder Illustrierten über die sexuellen Praktiken und Vorstellungen von Prominenten oder auch vom "ganz einfachen Mann" informieren. Dadurch werden sexuelle Bedürfnisse, die in jedem Kind schlummern, aktiviert, und schon Kindergartenkinder versuchen sexuelle Annäherung an das andere Geschlecht. Dies gab es auch schon früher im Rahmen der sexuellen Erforschung des anderen Körpers oder aber um eigene sexuelle Bedürfnisse zu befriedigen, aber nicht in der gezielten auf Sex ausgerichteten Aktivität. Vor allem von Erzieherinnen erfährt man über diese Sexualisierung unserer Kinder: Jungen mit 5 - 6 Jahren folgen den Mädchen auf die Toilette und versuchen diesen ihren Penis in die Vagina oder den After zu stecken mit Bemerkungen "wie gefällt dir das?", oder "laß es uns auch tun". Werden die Kinder älter, wird häufig auch die sexuelle Aktivität stärker, im Widerspruch zu der von Freud beschriebenen Latenzphase zwischen 6 Jahren und der Pubertät. Beginnt schließlich die sexuelle Reifephase, sind Mädchen und Jungen oft sehr früh bereit, sexuelle Erfahrungen zu machen.

3.1. Unsere Notizen gem. Vorgehensliste

Autorin: Roswitha Spallek
Titel: "Sexualität in der Pubertät. Kinder werden früher geschlechtsreif."
erschienen: Im Internet, Das Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik.
Erscheinunsgsjahr: vermutlich 2009

Thema: Die frühe Geschlechtsreifung Kinder und Jugendlicher in Deutschland bedingt durch familiäre und gesellschaftliche Veränderungen.

Stichpunkte:
- Biologischer Aspekt: Gute Ernährung lässt Körper früher reifen.

- Familiärer Aspekt: Sexuelle Revolution der 60er lockert den Umgang mit dem Thema Sex. Daraus folgt, dass Eltern die sexuelle Erfahrungen ihrer Kinder weitgehend akzeptieren.

- Gesellschaftlicher Aspekt: Permanente Konfrontation mit dem Thema Sex durch die Medien lockert die Hemmschwelle.

Alles was jetzt noch fehlt, ist der zusammenhängende Text. UND FERTIG !!!

4. GRUNDSÄTZLICHES!!!


Was ist noch zu beachten?
Hier nochmals kurz aufgelistet, was Ihr beachten müsst bzw. solltet:

* Immer im Präsens (Gegenwart) schreiben
* nicht zu detailliert schreiben
* keine Wiederholungen
* Keine Beispiele aufführen (sonst wieder zu detailliert)
* Keine eigene Meinung und Wertung (Oftmals findet das in einer sepraten Aufgabe statt)
* Keine direkte Rede/Zitate (zu detailliert)
* keine wortwörtliche Übernahme aus Originaltext (so weit wie möglich)

* EIGENE WORTE VERWENDEN (sonst gibt es Punktabzug ;-) )

MERKE: IHR SCHREIBT FÜR JEMANDEN, DER DEN TEXT NICHT KENNT!!!!

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