Schneideprogramm: Vorrangig benutze ich den Windows Movie Maker. Nicht nur, dass dieser bereits als Programm auf jedem Computer vorliegt, sondern weil er auch super einfach zu verstehen ist. Hat zwar keine ausgefallenen Features, aber für 0815-Aufnahmen reicht dieser alle mal. Außerdem ist er auch kein allzu großer Arbeitsspeicher-Fresser ;).
Abspeichern: ich pers. speicher alle Dateien in "WMV", 25 Frames/sec und 720x576 Format ab.
Bei manchen Programmen kann man wohl auch mehr Frames anklicken (z.b. 30 Frames/Sec), so weit ich informiert bin, kann das menschliche Auge aber ohnehin nur 25 Bilder/Sek. wahrnehmen.
720x576 Format habe ich deswegen gewählt, weil es dem Betrachter erlaubt Video-Streams auch ohne großen Qualitätsverlust anzuschauen. Bei kleinen Formaten habe ich pers. die Erfahrung gemacht, daß bei Vergrößerungen das Bild offensichtlich grob-pixeliger wurde und somit gewisse Sachverhalte nicht mehr so gut zu erkennen waren.
Lichtverhältnisse:
Das einzig Wichtige beim Videodreh waren bisweilen immer die Lichtverhältnisse. Nun hab’ ich verschiedenste Lampen und Lichter ausprobiert (wohl gemerkt, immer nach dem Motto: Try and Error) und habe mir dann bei einem technischen Versandhandel spezielle Fotografie-Tischlampen gekauft. Für Aufnahmen, die vom Schreibblock oder ähnliches aufgenommen worden sind, reicht das vollkommen aus.
Für Großaufnahmen wie z.B. Vortrag vor einer Tafel oder Flip-Chart hat sich Tageslicht (Sonnenlicht) als Bestes herausgestellt. Ansonsten hab ich auch schon geeignete Aufnahmen mit Neonlicht, wie man sie in Büro- oder Klassenräumen vorfindet, gemacht.
Das Gute an den Videoschnittprogrammen ist, dass man zu dunkel geratene Aufnahmen nachträglich aufhellen kann; selbst im Windows Video Maker (musst mal unter Videoeffekte schauen)
Aufnahmevariante:
senkrecht auf Blatt Papier (gemäß dem Bild sieht es sehr abenteuerlich aus, aber es erfüllt seinen Nutzen vollkommen. Das Stativ der Kamera wurde mit Kabelbindern an der Leiter befestigt)