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Datenklau-Verdächtiger begeht Selbstmord
vom 02.11.2009 09:14
Datenklau-Verdächtiger begeht Selbstmord

Berlin. Der 20-jährige Mann, der SchülerVZ mit geklauten Daten erpressen wollte, hat in seiner Zelle Selbstmord gegangen. Für die gestohlen Benutzerdaten hatte er knapp 80.000 Euro verlangt. Bereits vor 10 Tagen war der Mann festgenommen worden und hatte den Erpressungsversuch gestanden. Die Daten hatte der junge Mann bereits an mehrere Komplizen weitergegeben. Auch bei StudiVZ und MeinVZ wurden Daten geklaut, allerdings noch nicht weitergegeben. Für die Daten forderte er Geld und darauf schalteten das Unternehmen, die Polizei ein. Insgesamt sind 1,6 Millionen Benutzer betroffen.

Die Netzwerke SchülerVZ, MeinVZ und StudiVZ sollen insgesamt rund 15 Millionen Nutzer haben.

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