Einst sang Max Herre beim Freundeskreis über Begnungen im Regen und Mädchen namens Anna. Heute macht er besten Songwriter-Rock mit einem guten Hauch Soul. Clueso war Vorreiter, Dennis Lisk griff zuletzt erfolgreich zur Gitarre und auch auf "Ein geschenkter Tag" ist von der HipHop-Vergangenheit nicht mehr viel zu hören. Soulig und seiner markanten Stimme klingt er fast wie ein junger Udo Lindenberg. Nicht umsonst hat er mit "Wir wollen doch einfach nur zusammen sein" einen Lindenberg Song gecovert.
Wenn er früher nur von seinem Leben rappte und sang, näselt Herre heute auch von Politik und dem Leben allgemein. Songs wie "Staub und "Weg von hier" sind schön und eine gute Untermalung für ein Abend mit Wein und schwere Gedanken.
Noch ist Max Herre kein Lindenberg, dafür hat er noch nicht genug erlebt, aber vielleicht ist das auch gut so. Er macht nämlich schon jetzt guten deutschen Songwriter-Pop.
