MÜNCHEN. Nach der tödlichen Attacke auf einen S-Bahn-Gast in München haben Politiker eine Verschärfung der Jugendstrafen gefordert. Experten halten das aber für sinnlos. Der Deutsche Richterbund und die Stiftung Kriminalprävention nannten die Debatte völlig überflüssig. Härtere Sträfen führen laut der Experten nämlich zu keiner höheren Abschreckung oder weniger Straftaten. Die Politik sei nur immer schnell mit plakativen Botschaften, so der Richterbund.
Sinnvoller sind eher Präventionmaßnahmen und vermehrt pädagogische Angebote für Jugendliche.
