MÜNCHEN. Weil ein Müchner eine Gruppe Kinder vor jugendlichen Schlägern beschützen wollte, prügelten die zwei 17 und 18 Jahre alten Männer ihn zu Tode. Nach der Bluttat vom Wochenende fordern nun Politiker harte Konsequenzen. Beide Täter wurde bereits festgenommen und ihnen droht eine Mord-Anklage. Das 50-jährige Opfer hatte eine Gruppe von vier Kindern beschützen wollen, die von Jugendlichen bedroht wurden. Er stieg mit der Gruppe aus und am Bahnsteig in Solln schlugen die Täter dann auf ihn ein. Die Polizei sprach dabei von "unmenschlicher Rohigkeit". Die bayrische Justizministerin forderte die Anhebung der Höchststrafe von 10 auf 15 Jaren. Seit mehreren Jahren hatte die Gewalt im öffentlichen Nahverkehr immer mehr zu genommen.
