Hunderte von Computerspielern haben am Wochenende in Berlin gegen ein Verbot von Killerspielen demonstriert.Mit der Aktion wollten sie ein Zeichen gegen den Generalverdacht "Computerspieler seien potentielle Killer" setzen. Unterstützung erhielten die Demonstranten auch von zahlreichen Politikern. So waren Mitglieder der FDP, der Piratenpartei, der Julis und Jusos aktiv am Protest beteiligt.
Die Veranstalter von "Wir sind Gamer" betonten, Gamer seien ganz normale Jugendliche und Erwachsene und stellen keine Gefahr für die Gesellschaft dar.
Die Innenministerkonferenz hatte Anfang Juni den Beschluss gefasst, ein «Herstellungs- und Verbreitungsverbot» für Action-Computerspiele zu erreichen.
