Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat im "Hamburger Abendblatt" beklagt, dass deutsche Kinder zu spät eingeschult werden. Sechs Jahren sei zu spät für viele Kinder, so die Ministerin. Wenn Kinder zu spät eingeschult werden, besteht die Gefahr, dass sie sich zu schnell langweilen. Daher strebt Schavan eine besser Verknüpfung von Kindergarten und Schule an. Das Lernen soll so früher beginnen. Besonders die Stichtagregelung soll abgeschafft werden. In jedem Bundesland gibt es andere Regelung für die Einschulung. Dieses Chaos will die Ministerin beheben. Das Lernen kann ruhig mit vier Jahren schon beginnen, so Schavan. Bildungsexperten werben seit Jahren für ein flexibles Einschulungsalter ab dem fünften Lebensjahr.
