Im nächsten Schuljahr fehlen in Deutschland rund 40.000 Lehrer. Das ergab eine Studie des Philologenverbandes. Mangelfächer sind vor allem Mathe und die Naturwissenschaften. Immer mehr Studenten der Naturwissenschaften wechseln in die Wirtschaft, statt den Schuldienst anzutreten. Nun sollen möglicherweise Pädagogen aus Osteuropa helfen.Der Philologenverband forderte die Kultusminister nun auf Lehrer aus Osteuropa einzustellen. Für die Übergangszeit seien gut ausgebildete und deutschsprachige Lehrer aus Osteuropa sinnvoll, so der Verbandssprecher Heinz-Peter Meidinger.
Der Vorschlag des Philologenverband geht für mich völlig in die falsche Richtigung. Statt sich Lehrer aus anderen Ländern einkaufen, sollte lieber mehr für den Nachwuchs getan werden. Das Lehramt muss für die Studenten und Absolventen einfach attraktiver gemacht werden. Da wäre eher Schaffung von mehr Referendarstellen und die Nachbesserung in Gehaltsfragen sinnvoll.
