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Rechenmeister treffen sich in Bremen
vom 14.07.2009 16:54
Rechenmeister treffen sich in Bremen Heute beginnt in Bremen die Olympiade der Mathematik. Rund 600 Schüler aus mehr als 100 Ländern kämpfen um den Titel des besten Rechners der Welt.
Die talentiertesten Nachwuchsmathematikerinnen und -mathematiker aus der ganzen Welt suchen nach eleganten Lösungen für schwierige mathematische Probleme und kämpfen um Gold-, Silber- und Bronzemedaillen. Austragungsort ist die Jacobs University Bremen. Die Organisatoren erwarten etwa 600 Schülerinnen und Schüler aus 105 Ländern. Zusammen mit den Delegationsleitungen, den Mannschaftsführern und dem Organisationsteam sind 1100 Personen an der knapp zweiwöchigen Veranstaltung beteiligt.

Die sechs Mitglieder des deutschen Teams:
Bertram Arnold (17 Jahre) vom Georg-Cantor-Gymnasium, Halle an der Saale
Christoph Kröner (19) vom Gymnasium Stein, Stein bei Nürnberg
Malte Lackmann (18) von der Klaus-Groth-Schule, Neumünster bei Kiel
Martin Merker (18) vom Carl-Zeiss-Gymnasium, Jena
Jens Reinhold (17) vom Helmholtz-Gymnasium, Bielefeld
Lisa Sauermann (16) vom Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium, Dresden

Die Jury leitet der Rostocker Mathematikprofessor Hans-Dietrich Gronau. Wolfgang Lück, Präsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung, wünscht dem deutschen Team viel Glück beim Wettbewerb.

Die jüngste deutsche Olympionikin, Lisa Sauermann aus Dresden, ist gerade einmal 16 Jahre alt und geht in die 10. Klasse. Doch für sie ist es bereits die dritte Internationale Mathematik-Olympiade, an der sie teilnimmt. Gleiches gilt für den 18-jährigen Malte Lackmann aus Schleswig-Holstein. Die anderen vier Mathe-Experten waren zwar noch nicht bei Olympia dabei, haben aber Preise bei Landes- und Bundeswettbewerben eingeheimst.

"Deutschland geht mit einem starken Team an den Start", sagt Dr. Harald Wagner, Geschäftsführer von Bildung und Begabung e.V., dem Veranstalter der IMO 2009 in Bremen. "Dennoch bleibt es spannend bis zum Schluss." Denn die meisten Medaillen räumten in den vergangenen Jahren Chinesen und Russen ab. Aber auch vergleichsweise kleine Länder schicken ernst zu nehmende Kandidaten: Südkorea, Vietnam und Rumänien zum Beispiel.

"Die hervorragenden Leistungen auf Landesebene und in der Bundesrunde der Mathematik-Olympiaden haben auch dieses Jahr wieder einmal gezeigt, dass viele deutsche Schülerinnen und Schüler Mathe mögen und können", sagt Wolfgang Lück, Mathematikprofessor und Präsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung. "Sie sollten uns allen ein Vorbild sein - wie auch die Begeisterung für Mathematik, die in anderen Kulturen stärker und offener gelebt wird, als in Deutschland. Ich wünsche den deutschen Matheassen einen kühlen Kopf und viel Glück beim Wettbewerb!"
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