Mehr als 10 000 Schüler und Studenten haben in den letzten Tagen für bessere Bildung in Deutschland protestiert. Mit zahlreichen Protestaktionen machten sie auch in Braunschweig, Hannover, Lüneburg, Oldenburg und Göttingen Bildungs-Missstände aufmerksam.Die Forderungen der Schüler und Studenten sind klar, Abschaffung der Studiengebühren, kleinere Klassen und mehr Lehrer. Gerade das sogenannte Turboabi stößt bei den Schülern auf Kritik und Unmut.
"Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Bildung klaut," dieser Schlachtruf tönt dieser Tage überall durch deutsche Straßen. Auch heute wurden wieder Institutsgebäude und sogar Banken symbolisch von Schülern und Studenten besetzt.
Unterstützt werden die Demonstranten von zahlreichen Lehrern, die mit ihren Arbeitsbedingungen nicht einverstanden sind.
Kritik dagegen kommt von der Regierung, so sagte Bildungsministerin Schavan gestern, „Die Proteste sind, was die Ziele angeht, zum Teil gestrig." Reformen seien unausweichlich, so die Ministerin.
