Die Lehrlinge von insolventen Unternehmen sollen Ausbildungsplätze behalten, das fordert jedenfalls Arbeitsminister Olaf Scholz. Eine demenstsprechende Gesetzesänderung ist bereits auf den Weg gebracht worden. "Wenn ein Betrieb es jungen Auszubildenden ermöglicht, ihre Ausbildung fortzusetzen, dann soll das künftig mit dem Ausbildungsbonus gefördert werden und zwar unabhängig davon, ob in diesen Fällen der Ausbildungsplatz im Betrieb zusätzlich eingerichtet wird und der Auszubildende nur schwer vermittelbar ist,"so der Minister.
Bisher wurde der Ausbildungsbonus nur für Unternehmen gezahlt, die schwer vermittelbare Auszubildene eingestellt haben. Ziel der Regierung ist es auch dieses Jahr wieder 600.000 Ausbildungsverträge abzuschließen.
